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Unsere Anfänge … 

.. bestanden zuersts aus 1 Farb Rollenoffset- dann 2 Farb Rollenoffsetdruck, separaten Trockenständern, dem eigenmächtigen, schweren Duft des Drucklackes und der Entwicklerflüssigkeiten, sowie die verschiedenen Düfte von unterschiedlichen Papiersorten.

Von der konventionellen Film- und Druckplattenentwicklung durch verschiedene Chemikalien und Entwicklergeräte haben wir uns rückblickend aber sehr schnell verabschiedet. Das Computer to Plate Verfahren war eine gute Wahl für uns gewesen. Neben der Kostenersparnis haben wir so auch Zeit beim Druck selbst einsparen können. Und ganz nebenbei sind so manche bisher benutzten Chemikalien einfach weggefallen.

Das erklärte Ziel war für uns immer eine gute technologische Entwicklung in Kombination mit dem nötigen Respekt unserer Umwelt gegenüber …

 

Aus  „Computer to Plate“ wird „Computer to Press“

So war der nächste logische Schritt für uns das Computer to Press Verfahren. Die Druckplatten waren hier nämlich, ander als bei Computer to Plate, mehrmals beschreibbar und bei Bedarf auch automatisch austauschbar. Qualitätsmäßig ist praktischerweise kein Unterschied festzustellen doch zeitlich gesehen eine enorme Ersparnis, denn jetzt  konnte auch das manuelle Einspannen der Druckplatten entfallen.

Die Druckmaschine war zwischenzeitlich 4farb fähig und wurde damit auch größer und länger. Die einzelnen Segmente konnten nun getauscht werden, Ausfälle waren schnell kompensierbar und man wurde flexibler was den individuellen Aufbau der Druckstrasse angeht. Drucke mit 4C Farben (C,M,Y,K) plus Sonderfarbe wurde so in einem Druckdurchgang möglich.

Gerade mit dem heutigen schnellen Technologiefortschritt  ist es für uns immer sehr wichtig gewesen mithalten zu können, auch wenn wir weiterhin den Wert einer guten alten (analogen) Offset-Druckmaschine zu schätzen wissen: Das besondere Gefühl beim Drucken, die alten Farben und Tiefenwirkungen, die Haptik eines nicht standartisierten Papieres, all das ist nicht vergessen. Dies kann man besonders als Liebhaber dieses Handwerks noch wirklich und wahrhaft schätzen. So lächelt innerlich wohl jede Druckerin und jeder Drucker beim Anblick einer guten alten Heidelberger Offset-Druckmaschine, wie sie der ein oder andere in seiner Ausbildung vielleicht sogar noch selbst bediente.

Doch trotz all dieser Nostalgie sind wir der Meinung, dass uns neue Techniken und Verbesserungen voran bringen und die Branche sich, auch in diesem Bereich, weiterentwickeln muss. Wichtig dabei: Qualitativ musste es für uns immer annähernd gleich gute Qualität liefern, sonst war dies keine Option!

 

Der Umwelt zuliebe – 100% BIOFARBE

Viele dieser Fortschritte und technischen Verbesserungen sind vorallem umwelttechnisch wichtig und notwendig gewesen. Drucken und Chemie war nämlich lange Zeit nicht voneinander zu trennen. Heute durchaus- und das ist auch gut so! Aus diesem Grund haben wir 2013 auch beschlossen den nächsten Schritt zu gehen und haben die konventionellen Druckfarben druch BIOFARBE ersetzt.

Beide Farben bestehen grundsätzlich aus Pigmenten, Harzen, Ölen und Fetten. Allerdings verzichten wir nun mit der BIOFARBE auf auf den Einsatz von Mineralölen. Diese werden durch pflanzliche Öle (i.d.R. Leinenöl und Sojaöl), Kolophoniumharze (aus Baumharz), Alkydharze (auf Basis pflanzlicher Öle), sowie organische Pigmente ersetzt und bestehen somit aus 100% nachwachsenden Rohstoffen.

 

Das Ergebnis:

Wir arbeiten  mit Biofarben, belichten chemiefrei und verwenden FSC zertifiziertes Papier aus schnell nachwachsenden Rohstoffen.

 

Was will man mehr?

So gesehen eine gute Bilanz. Darauf werden wir uns jedoch nicht ausruhen. Das nächste Ziel ist es Ihnen die Möglichkeit des KLIMANEUTRALEN DRUCKS anbieten zu können. Hierzu führen wir derzeit Gespräche, wie wir dieses Verfahren zum klimaneutralen Druck, also der Kompensation von Treibhausgasen, optimal umsetzen können. Alle CO2-Emissionen, die beim Drucken unserer Vorlagen entstehen, sollen mit einer Formel ermittelt und dann über den Ankauf und die verbindliche Stilllegung von anerkannten Emissionszertifikaten ausgeglichen werden. Dieses Vorgehen heisst „klimaneutral stellen“. Durch den Erwerb dieser Zertifikate werden dann effektiv Klimaschutzprojekte unterstützt. So entsteht ein abbildbarer CO²-Fußabdruck unseres Unternehmens.

 

Mehr kreative Möglichkeiten

Rückblickend war es für uns eine gute Entscheidung dem Fortschritt in der Drucktechnik gegenüber offen zu sein und ihn peux à peux auch mitzugehen. Es hat uns über viele Jahre nicht nur konkurrenzfähig bleiben lassen, sondern auch grafisch neue Möglichkeiten für das Design der Druckprodukte eröffnet. Partielle Hochglanzdrucke, Stanzungen, Aufkleberdrucke und seit 2013 auch Drucke mit verschiedenen Bio-Duftlacken sind so möglich geworden.

Unsere Kunden freut das in zweifacher Hinsicht: Denn es stehen Ihnen damit nicht nur drucktechnisch alle Möglichkeiten offen, sondern auch die Kosten sind seit vielen Jahren moderat und gewohnt preiswert geblieben. Oftmals weit unter den regulären Preisen vieler Großdruckereien.

Auch in Zukunft wollen wir uns daher gerne noch weiter verbessern, denn unsere Kunden  zu begeistern ist einer unserer Qualitätsansprüche.